19 septembre 2020 – 16h00
Stiftung Bibliothek Werner Oechslin, Einsiedeln

Gespräch zu den Wissensformen... zum Buch und zur Bibliothek als Wissensort

Man hat schon immer nach den Wissensformen gefragt; doch ist es der heutigen «Flut» neuer Möglichkeiten, dem erhöhten Interesse an «tools» jeglicher Art geschuldet, dass wieder vermehrt über Formen des Wissens und dessen Verortung nachgedacht wird. Dabei mögen die «Neutöner» das Buch schon längst vergessen haben; es meldet sich jetzt gerade wieder zurück und man entdeckt wieder die Vielfalt, die ihm eigen ist. Das Buch als eine Wissensform «par excellence», jahrhundertelang erprobt, angepasst und in seinen Möglichkeiten erweitert. Und was ist die «Form» an all dem, das sich mit dem «Wissen» in – idealer – Weise verbindet? Und wo findet das statt, welches sind die Orte, die ihrerseits – so insbesondere die Bibliotheken – die Form und Anordnung des Wissens reflektieren und zur Darstellung bringen?

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Ansicht der Bücherwand in der Bibliothek von Sainte-Geneviève. Aus: Claude Du Molinet, Le Cabinet De La Bibliotheque De Sainte Genevieve …, Paris 1692.
Ansicht der Bücherwand in der Bibliothek von Sainte-Geneviève. Aus: Claude Du Molinet, Le Cabinet De La Bibliotheque De Sainte Genevieve …, Paris 1692.

Série: Lieux de savoir

Im Rahmen eines öffentlichen Podiumsgespräches stellen sechs in diesen Fragestellungen ausgewiesene Persönlichkeiten ihre Sichtweisen auf die Bibliothek als Wissensort und Wissensform vor. Daran soll sich ein Gespräch mit den Zuhörern anschliessen, das bei einem Abschlussapéro vertieft werden kann.

Teilnehmer

Prof. Dr. Marco Baschera, Universität Zürich

Prof. Dr. Hannes Böhringer, Berlin

Prof. Dr. Iso Camartin, Zürich

Prof. Dr. Werner Oechslin, Einsiedeln

Prof. Dr. Claus-Artur Scheier, Braunschweig

Prof. Dr. Johannes Schneider, Universität und Universitätsbibliothek Leipzig